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Die amerikanische Päpstin

2042 ist die katholische Kirche radikal reformiert: Wahlen statt Papst auf Lebenszeit, aufgehobenes Zölibat, neue Freiheiten – und dennoch schwinden die Gläubigen. Die erste Päpstin erkennt den Grund: Überforderung

Einführung um 19:00 Uhr im Theaterrestaurant Abruzzen

Die amerikanische Päpstin

Vorverkauf öffnet im Sommer 2026.

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  • Do03. Juni 2027
  • 19:30
  • 2:15
  • inkl.
  • Bald verfügbar
Saalplan

2042 ist von der Strenge der katholischen Kirche nicht mehr viel übrig geblieben: Der Papst regiert nicht mehr auf Lebenszeit, sondern wird auf vier Jahre von allen Gläubigen gewählt, gleichgeschlechtliche Ehen, kirchliche Scheidungen und Abtreibungen sind erlaubt, das Zölibat wurde abgeschafft und die Besitztümer der Kirche auf Massenauktionen versteigert. Aus den Slums von Los Angeles stammend steht die erste Frau im höchsten Amt der katholischen Kirche einer Kirchengemeinde gegenüber, in der die Beichte abgeschafft wurde und der gekreuzigte Jesus Christus aus psychologischen Gründen einem Rocker mit Dornenkranz weichen musste. Über die Jahre hinweg haben sich die Päpste in Sachen Demut und Bescheidenheit ständig den Rang abgelaufen, den frommen Christen immer mehr Freiheiten eingeräumt. Trotzdem schwinden die Gläubigen – unterbrochen von Werbesendungen zieht die Päpstin Bilanz, entwirft ein neues Bild der Religion und kommt zu dem Schluß, daß die Menschen ihre Freiheit nicht annehmen können, nicht annehmen wollen

In ihrem Resümee über die Entwicklung der katholischen Kirche sieht die “amerikanische Päpstin” darin den Grund für den steigenden Mitgliederschwund: In seiner uneingeschränkten Selbstverantwortung ist der Mensch orientierungslos geworden und sucht deswegen die Autorität von radikalen Parteien und Sekten. Statt zur erlösenden Beichte geht man jetzt zum Psychiater.

Dazwischen liegt das persönliche Drama – die Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glauben an Gott verloren hat, aber einsam an der Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen – wiedergeben möchte.

Ihre Lösung aus der Krise: Die Kirche muss zu alten Werten zurückfinden, abgeschaffte Rituale wieder eingeführt werden. Es müssen wieder sinnstiftende Grundsätze bestehen, an denen der Mensch Halt findet und sich orientieren kann.

 

Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin:

Man schreibt das Jahr 2042. Als erste Frau in der Geschichte besteigt die Päpstin Johanna II. den kirchlichen Thron. Als Folge jahrzehntelanger Liberalisierung und Anpassung der Kirche an die mittlerweile sehr weit entwickelten Ansprüche ihrer Mitglieder findet die für vier Jahre demokratisch gewählte Päpstin eine in jeder Hinsicht völlig ruinierte Kirche vor. 

Die Gotteshäuser sind baufällig und leer. Eine starke Abwanderung der Gläubigen zu weitaus strengeren Religionen und Sekten, Gleichgültigkeit und Resignation bei dem entprivilegierten und völlig verarmten Klerus kennzeichnen die fatale Entwicklung der Kirche von glanzvollen Zeiten des Ruhms und der weltweiten Anerkennung bis hin zur apokalyptischen Endstation. Die Religion in ihrer Bedeutung als menschlicher Zufluchtsort und humanitär maßgebende und gesellschaftsbildende Instanz hat sich selbst entmachtet und ihrer Funktion enthoben. 

Die Ablehnung persönlicher Eigenverantwortung, die Angst vor Freiheit und deren Konsequenzen in Bezug auf menschliches Denken und Handeln sind Themen, welche die neu gewählte Päpstin in ihrer weltweit übertragenen Fernsehansprache behandelt und mit denen sie den Zuschauern die Unausweichlichkeit einer notwendigen Änderung der Situation demonstriert.

Schonungslos hält Esther Vilar emanzipierten Frauen, freiheitsliebenden Männern und aus Prinzip oppositionellen Jugendlieben, aber auch der Kirche selbst, einen Spiegel vor, der unerbittlich Schein, Lüge und eigenes Versagen vor Augen hält, anklagt und überzeugt.

Das Stück wird gespielt von den Theatergastspielen Fürth, D- 91096 Möhrendorf

von ESTHER VILAR

mit KATHRIN ACKERMANN

und Ferdinand Ascher
 
Regie: Thomas Rohmer
Bühnenbild: Thomas Rohmer
Kostüme: Thomas Rohmer / Kathrin Ackermann
 

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