Die Glocken von Corneville
- So14. Oktober 1928
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- Do18. Oktober 1928
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- So21. Oktober 1928
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- Do25. Oktober 1928
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- So28. Oktober 1928
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- So04. November 1928
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Die Glocken von Corneville (Les cloches de Corneville) von Jean Robert Planquette (1848–1903) ist ein Paradebeispiel für die französische Operette des späten 19. Jahrhunderts. Robert Planquette verbindet in seinem Werk gekonnt Elemente der leichten Oper mit komödiantischem Spiel und romantischen Verwicklungen. In ihrer stilistischen Leichtigkeit und musikalischen Zugänglichkeit steht Die Glocken von Corneville ganz in der Tradition des französischen Unterhaltungstheaters: Sie will nicht belehren oder provozieren, sondern das Publikum unterhalten, berühren und für einen Moment in eine andere Welt entführen.
Mit ihren eingängigen Melodien, der charmanten Handlung und einer liebevoll gestalteten, ländlich-romantischen Szenerie reiht sich Die Glocken von Corneville nahtlos in die Tradition der populären Operette ein. Am Stadttheater Sursee wurde das Werk im selben Jahr wie Der fidele Bauer aufgeführt – mit vergleichbarem Thema und dem offensichtlichen Bestreben, an den Erfolg seines Vorgängers anzuknüpfen. Die Operette ist in zweierlei Hinsicht ein Unikat: Zum einen wurde Les cloches de Corneville im selben Jahr wie Der fidele Bauer am Stadttheater Sursee aufgeführt – eine seltene Doppelproduktion. Zum anderen zählt sie zu den wenigen Produktionen aus dem französischen Sprachraum, während das Repertoire des Stadttheaters ansonsten überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum stammt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Wiener Operette.